Arthrose Selbsthilfe Gruppe Bad Oeynhausen

 

Gästebuch

10 Einträge auf 2 Seiten
Gizem Mercan
04.07.2018 11:24:40
Hallo, liebe Damen und Herren
Ich habe mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit einem Projekt zum Thema "rezeptive Musiktherapie bei chronischen Schmerzen" befasst. Unter rezeptiver Musiktherapie ist das Hören von Musik zu verstehen. Dazu gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien, die beweisen, wie wirksam Musiktherapie bei chronischen Schmerzen ist. Zudem wird die Schlafqualität verbessert und es führt zu einer Förderung der Entspannung sowie des Wohlbefindens. Somit wird auch eure Lebensqualität gesteigert. Während der Musiktherapie werden Endorphine ausgeschüttet, die dazu beitragen, die Schmerzen zu hemmen. Eine Alternative, um die Schmerzen nicht mit Medikamenten zu bekämpfen. Diese Therapien werden im Stationsalltag in Krankenhäusern in Deutschland kaum angewendet, jedoch wird es an einigen Rehabilitationszentren angeboten. Empfehlenswert sind klassische Musikstücke anzuraten. Entspannungslieder sind eher weniger anzuraten, da diese einen anderen Effekt haben. Hierbei handelt es sich um eine Rezeptive Musiktherapie. Es ist auch keine einmalige Anwendung, ratsam wären mindestens 2 bis 3 Mal die Woche für 20 bis max. 30 Minuten. Am besten im Liegen in einem abgedunkelten Raum, evtl. mit Kerzen. Wer krankheitsbedingt nicht auf dem Rücken liegen kann, der kann auch sitzen. Hauptsache ihr fühlt euch gut dabei.
Mein Projekt habe ich mit einigen Gruppenmitgliedern der Selbsthilfegruppe durchgeführt, wofür ich sehr dankbar bin, dass sie teilgenommen haben. Bei allen Teilnehmern konnte festgestellt werden, dass die Schmerzintensität gelindert werden konnte. Zudem wirkten sie ruhiger, entspannter und gelassener während und nach der Musiktherapie. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit euch mein Projekt durchzuführen und es hat mich sehr glücklich gemacht, dass ich euch damit helfen konnte.
Mein Poster/ Plakat über mein Projekt ist noch in Bearbeitung. Ab September könnt ihr es auf dieser Homepage finden.
Liebe Grüße
Gizem Mercan
Jutta Stoever
24.05.2018 20:00:31
Hallo, ich freue mich immer wieder über den regen Erfahrungsaustausch in dieser Gruppe und habe schon viele gute Tipps hier bekommen, sitzen doch alle hier im selben Boot. Besonders hervorzuheben sind aber die tollen Kochrezepte aus der GAT Ernährung, ganz sicher besser als die Krankheit mit chemischen Medikamenten bekämpfen zu wollen. Ich muss da noch ein bisschen an mir arbeiten, ich bin ein bisschen zu "suess" gesteuert. Auch aus den Vorträgen kann man immer zahlreiche Informationen mitnehmen. Ich freue mich auf weiteren Erfahrungsaustausch in dieser Gruppe. Jutta Stoever
Thomas Kroeg
09.12.2017 10:50:59
Was mir sehr geholfen hat: bei Youtube - Liebscher&Bracht , die Arthroselüge.
Weil ich faul bin, wende ich eine Übung beim längeren Autofahren an:
Sitzen auf einem Ball (kostet € 1,50), Durchmesser ca.30cm, mit leichter Positionsveränderung. Sehr wirkungsvoll! Und das Buch von Barbara Rütting
(tolle Frau), "was mir immer wieder auf die Beine hilft". Das kaufe ich gebraucht u.a. bei booklocker im Netz.
Ich wünsche Euch Allen eine Schöne Weihnachtszeit
Thomas -bei Fragen tel. 017675998033-
Thomas Krög
08.12.2017 10:29:33
Bericht Teil 2
Danach lese ich von Dr.Buchingers ähnlicher "Karriere" bei zynischen Ärzten und Kliniken und entscheide mich für die gleiche Therapie: Heilfasten für drei Wochen.
Nun ist der Spuk vorbei und ich ernähre mich konsequent basisch, purinarm, meide Alkohol und Zucker und freue mich am Leben.
Bis heute traf ich nur auf Erstaunen und Unverständnis, bis ich ihre Seite im Netz fand.
Ich bin begeistert von der Konsquenz und Klarheit der Texte - keine Kompromisse, das ist so richtig!
Danke,
Thomas Kroeg aus Hannover


Thomas Krög
08.12.2017 10:03:35
Hallo, es ist eine große Freude, auf gleichgesinnte Menschen zu treffen! Ihr Verein macht Mut und befreit aus der Isolation.
Toll, dass es immer mal wieder Rettung aus der Not gibt!
Ich bin 66 Jahre alt und habe die Veranlagunng zu erhöhter Harnsäure von meiner Mutter geerbt.
Sie hatte immer Schmerzen, konnte nach zwei Hüftoperationen nicht mehr laufen und ist früh gestorben.
Doch vorher, zum besseren Verständnis, eine kleine Leidensgeschichte:
Ich bin von mehreren Ärzten zu Macumar gedrängt worden, obwohl mein Gefühl mir sagte: das Zeug gehört nicht in deinen Körper! Nach einer Refraktur (Macumar ist auch für Knochenzersetzung verantwortlich!) am Oberschenkel die Operation in der UniKlinik. Dann: Compartmentsyndrom im Oberschenkel (wahnsinnig schmerzhaft und Lebensgefahr!), erneute Operation, dann schlagartiger Blutverlust von fünf Litern Blut -vier Ärzte haben um mein Leben gekämpft- .
Das Nahtoderlebnis hat mich anders in das Leben gestellt.
Mir war jetzt klar: nie mehr Macumar! Der Arzt verschreibt mir Xarelto.Sofort hatte ich Blut im Urin!
Ein Freund, auch Arzt, sagte: den Teufel mit Belzebub ausgetrieben - aber - ich habe nichts gesagt!
Ab sofort nehme ich keine Medikamente und vertraue keinem Arzt mehr.
Plötzlich, vor drei Monaten ein klassischer Gichtanfall im linken großen Zeh. Das verschwand nach drei Wochen, kam aber bald als Rheuma und Arthrose (rechte Hüfte) wieder. Große Schmerzen, Bewegungen kaum möglich, denke ich: vielleicht gibt es ja doch einen "Knochenklempner" der anderen Art. Auf eine Empfehlung gehe ich in die schicke Praxis, ein 21jähriger (oder ist er gar schon 24?) winkt mich durch zum Röntgen. Kurz danach empfängt er mich vorm Bildschirm und fragt, in welche Klinik ich denn möchte, gibt mir eine Überweisung, will mir noch Schmerzmittel aufschreiben und beruhigt mich mit einem kleinen, schonenden Eingriff und danach besten Aussichten. Nein Danke!!
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